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Anlässlich des Tags der Pressefreiheit am 3. Mai war am 22. Mai der Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, Patrick Bernau, an der Albert-Einstein-Schule Schwalbach zu Gast. In einem kurzen Impulsvortrag und einer anschließenden Fragerunde mit den Schülerinnen und Schülern sprach er über die Grundlagen journalistischer Arbeit, über die Bedeutung verlässlicher Quellen und über aktuelle Herausforderungen für die Medienwelt.

 

 

 

Bernau machte zu Beginn deutlich, dass gute Recherche das Fundament jeder seriösen Berichterstattung sei. Besonders eindrücklich schilderte er ein Beispiel aus der politischen Berichterstattung (einer Auftragsvergabe im Wirtschaftsministerium Sigmar Gabriels vor etwa 10 Jahren), an dem sichtbar wurde, wie wichtig genaue Prüfung und zweite Quellen sind. Seine zentrale Botschaft an die Schülerinnen und Schüler lautete: Gute Recherche braucht immer zwei Quellen. Zur Veröffentlichung in einer Zeitung gehöre außerdem immer die Verifizierung von Informationen.

Im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern ging Bernau auf zahlreiche aktuelle Fragen ein. Dabei wurde deutlich, dass er Journalismus nicht als bloßes Weitererzählen von Meinungen versteht, sondern als sorgfältige Arbeit mit Fakten, Einordnung und Verantwortung. Gute Berichterstattung bedeute, Informationen zu prüfen, Quellen zu befragen und sich am Ende ein möglichst genaues Bild der Lage zu machen. Auf die Frage nach den Gefahren von Fake News und KI betonte er, dass Künstliche Intelligenz derzeit zwar viele Bereiche beeinflusse, journalistische Qualität aber weiterhin vor allem vom Menschen abhänge.

 

 

Auch die Rolle sozialer Medien und die Entwicklung der öffentlichen Debatte wurden angesprochen. Bernau zeigte sich überzeugt, dass die Gesellschaft weniger polarisiert sei, als oft behauptet werde, und dass viele Menschen sehr wohl in der Lage seien, zwischen seriösen Informationen und unsauberen Beiträgen zu unterscheiden. Zugleich verwies er darauf, dass das Umfeld für Journalistinnen und Journalisten rauer geworden sei und sie heute stärker auf den Umgang mit öffentlichen Reaktionen achten müssten. Insgesamt, so Bernau, sei der Journalismus in Deutschland jedoch weiterhin in einer guten Position.

Besonders interessiert folgten die Schülerinnen und Schüler auch seinen Ausführungen zur täglichen Arbeit in einer Redaktion. Bernau berichtete, dass in Redaktionskonferenzen gemeinsam entschieden werde, welche Themen für die Leserschaft den größten Erkenntniswert haben. Dabei spiele auch die Perspektive der Leserinnen und Leser eine wichtige Rolle. Außerdem erläuterte er, dass sich die Finanzierung von Zeitungen in den vergangenen Jahren stark verändert habe und heute ein großer Teil, er sprach von etwa 80%, der Einnahmen aus Abonnements und Leserbeiträgen komme.

 

 

Der Besuch von Patrick Bernau bot den Schülerinnen und Schülern einen spannenden und zugleich nachdenklichen Einblick in die Arbeit eines Journalisten. Die Begegnung machte deutlich, wie wichtig sorgfältige Recherche, Faktenprüfung und ein verantwortungsvoller Umgang mit Information in einer demokratischen Gesellschaft sind. Gerade an einem Tag der Pressefreiheit wurde so sichtbar, welche Bedeutung unabhängiger Journalismus für das öffentliche Leben hat.

 

Jochen Kilb, FB-Leiter II

Fotos: Kb

 

 

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